Rezension

Rezension Dark Palace

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es die Rezension zu einem Jugendbuch, in dem die Menschen zehn Jahre ihres Lebens opfern müssen: Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern* aus dem Fischer Verlag*.

Worum geht es in dem Buch genau?

Dark Palace„In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.
Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.
Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.“ (Quelle: http://www.fischerverlage.de)

Lange habe ich keine Dystopie mehr gelesen, aber an dieser kam ich nicht vorbei. Der Klappentext klingt einfach zu gut. Während des Lesens (eigentlich auch schon davor) habe ich mich oft gefragt, wie ich mit der Situation umgehen würde. Was würdet ihr tun? Wann würdet ihr eure zehn Jahre opfern?

Das Setting und die Charaktere waren gut durchdacht. Es gab viele interessante Wendungen und die Charaktere sind auf dem zweiten Blick ganz anders, als man anfangs denkt. Man weiß lange nicht, wer Freund und wer Feind ist und welche Ziele die einzelnen Charaktere verfolgen. Der Autorin gelingt es trotz der Perspektivwechsel sehr gut, einige Geheimisse lange zu bewahren.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Er passt gut zum Buch und zur Zielgruppe.

Nun kommen wir zu meiner Kritik. Zwischendurch ist durch bestimmte Geschehnisse die Haupthandlung so in den Hintergrund gerückt, dass mir der rote Faden gefehlt hat. Zudem waren die ersten zwei Drittel des Buches so mit (nötigem) Wissen voll gepackt, dass es sich für mein Empfinden sehr gezogen hat. Im letzten Drittel geht es dann um so mehr „zur Sache“.
Aufgrund dessen und einigen Dingen, die für mich nicht richtig greifbar sind, ist der Funke leider nicht übergesprungen und ich bin mir noch unsicher, ob ich den zweiten Band lesen werde.

3 Sterne Bewertung

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